Dieter Fleiter

Bürgermeister für Verl

Privat

Geboren bin ich in Verl. Hier habe ich die Grund- und die Realschule besucht und danach in Gütersloh mein Fachabi gemacht. Armeeparka mit aufgenähten Peace-Zeichen waren damals Pflicht. Nach meiner Ausbildung bei Miele habe ich sieben Jahre in der Schweiz, Italien und Portugal gearbeitet. Zurück in Deutschland von ALULUX in Verl für den Export angeworben, wo ich meine Frau Bärbel kennengelernt habe. Mittlerweile sind wir seit mehr als 30 Jahren verheiratet. Unsere drei erwachsenen Kinder machen uns jeden Tag stolz: Philipp arbeitet als Radiomoderator und ist inzwischen einer von Deutschlands erfolgreichsten Podcastern, Mario als Entwicklungsingenieur bei adidas und Katharina ist seit Januar für Caritas international in Mosambik.

Schon früh habe ich begonnen, die Welt zu bereisen und hatte das Glück, Menschen aus vielen unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen. Mit einigen von ihnen bin ich heute noch eng befreundet, auch wenn der Kontakt natürlich schwieriger ist als zu meinem Freundeskreis in Verl.  

Ständige Veränderung treibt mich an. Zum Abschalten liebe ich Ausdauersport wie Mountainbiken, Joggen oder Bergsteigen, außerdem Jazz-Musik, Konzerte und Kunst.

Beruflich

Mein beruflicher Weg hat mich durch viele Branchen und Länder der Welt geführt. Alle meine Jobs hatten eins gemeinsam: Den Umgang mit Menschen. Mein Job war und ist für mich nie nur Arbeit, sondern immer meine große Leidenschaft. Ich bin sehr dankbar, dass meine Frau Bärbel mir in all den Jahren den Rücken freigehalten hat. Solange wie Körper und Geist (und Bärbel) es erlauben, will ich weiter machen.

Nach verschiedenen Führungsjobs habe ich 2001 die Branche gewechselt und bin als Trainer und Coach zu Cegos, Europas größtem Weiterbildungsanbieter, gewechselt. Seit 2011 bin ich parallel selbstständig. Im letzten Jahr habe ich meine Arbeit als Trainer und Coach stark reduziert, um Zeit für meine Familie und für neue Projekte zu haben.

Diese Freiheit ermöglicht mir, als Bürgermeister für Verl zu kandidieren. Durch meine Erfahrung als Coach weiß ich genau, wie wichtig es ist, zuzuhören. Meine eigene Führungserfahrung hat mir dabei geholfen, auch andere Führungskräfte und ihre Mitarbeiter zu begleiten und zu unterstützen. Genau das würde ich auch in der Verler Verwaltung gerne umsetzen.

Politisch

Ich bin kein Politiker – und das ist gut so.

Mein Vater Heribert Fleiter hat die Verler SPD gegründet. Politik hat also in meinem Leben immer eine Rolle gespielt. Ich war 16, als ich in die SPD eingetreten bin. Durch meinen Job hatte ich nie genug Zeit, um mich parteipolitisch zu engagieren. Den Part haben in unserer Familie meine Frau Bärbel und mein Sohn Philipp übernommen, die beide sehr aktiv sind.  

Trotzdem war es für mich immer wichtig, mich zu engagieren: Zehn Jahre lang haben Bärbel und ich Kinder und Jugendliche in Kenia unterstützt. Auch hier vor Ort haben wir uns für verschiedene Projekte wie die Gütersloher Kinderküche eingesetzt. Ich bin überzeugt: Der „Immer Weiter-Schneller-Mehr Kapitalismus“ der letzten 30 Jahre muss aufhören. Wir müssen mit Menschen, Natur und Umwelt anders umgehen – vor allem für unserer Kinder und Enkel.

In Verl können wir dazu einen Beitrag leisten. Zusammen mit dem starken Mittelstand unserer Stadt, den Vereinen und allen Menschen will ich etwas bewegen. Um Verl für die Zukunft fit zu machen, werde ich mehr auf die jungen Menschen zugehen. Gerade weil es uns heute gut geht, will ich mit Ihnen unsere Zukunft vorbereiten.

Ich bin mir sicher: „Verl kann es besser“.

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