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Meldung:

Verl, 23. März 2017

Antrag zum Hallenbad von Oktober 2016

An den Bürgermeister und Verl, 04.10.2016
den Rat der Stadt Verl

Antrag der SPD-Fraktion:

Die SPD Fraktion beantragt im Bereich des Freibades Am Meierhof die Errichtung eines Hallenbades. Dieses soll primär dem Schul- und Vereinssport sowie Familien und älteren Menschen dienen. Mit den Planungen soll im Jahr 2017 begonnen werden. Erste Planungskosten sollen in den Haushalt 2017 eingestellt werden.

Begründung:

Bereits seit längerem ist ein eigenes Hallenbad für Verler Bürgerinnen und Bürger ein Thema in unserer Stadt. Eine erste Marktanalyse durch den beauftragten Gutachter Prof. Franke hat gezeigt, dass ein entsprechender Bedarf in Verl besteht, von den Bürgern angenommen würde und konkurrenzfähig wäre.

Unsere Gespräche mit der DLRG, mit Schulen und aktiven Sportlern haben gezeigt, dass in Verl der Schwimmsport längst an seine Grenzen gekommen ist. Eigene Umfragen der SPD haben ebenfalls ergeben, dass ein modernes Hallenbad mit Möglichkeiten für Sport, Gesundheit und Familienaktivitäten gewünscht wird.

In der weiteren Untersuchung durch das Büro Franke hat sich das Anforderungsprofiel auf die Option 2 „Sport- und Aktivbad“ sowie auf die Option 3 „Sport-, Aktiv- und Gesundheitsbad“ verdichtet und es wurde eine Konzeptions- und Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt.

Der augenblickliche bauliche Zustand der Kleinschwimmhalle macht erneut deutlich, dass Verl ein Hallenbad dringend benötigt, um den unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden.

Nach unserer Auffassung sind 3 Ziele vorrangig zu bedienen:

Pflichtaufgabe Schulschwimmen erfüllen,
Sportmöglichkeiten für die Vereine,
Bedienen der öffentlichen Bedarfe, vor allem auch in Bezug auf Gesundheit für Jung und Alt.

Als Standort bietet sich das Gelände am Freibad an. Synergieeffekte können dort am besten erzielt werden. Diese beinhalten Parkplätze, technische Ausstattungen des Freibades sowie Ver- und Entsorgung. Darüber hinaus kann die Energiezufuhr durch das in der Nachbarschaft liegende Holzhackschnitzelwerk erfolgen.

Die SPD Fraktion legt Wert auf ein energieeffizientes Gebäude und eine solide Bäderstruktur. Das Projekt darf nicht ins Wanken geraten, wenn z.B. die Energiekosten steigen. Es gibt moderne Konzepte, die Optimierungsmöglichkeiten bereits erfolgreich umgesetzt haben. Das Lippe Bad in Lünen konnte uns beim Besuch in ihrem Sport-und Freizeitbad zahlreiche Beispiele nennen. Hier bestehen mehrjährige Erfahrungen, die in eine Planung einfließen könnten. Aus unserer Sicht spricht auch nichts gegen eine weitere Befragung der Bevölkerung. Eine Befragung sollte sich jedoch nicht nur auf die Akzeptanz von Baukosten und Unterhaltungskosten beziehen. Es muss deutlich werden, dass Schulsport eine Pflichtaufgabe der Kommune ist, aber auch Sport-und Freizeitmöglichkeiten in einer Kommune langfristig wichtige Faktoren sind, um Menschen für unsere Stadt zu gewinnen und zu halten.


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