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Pressespiegel:

Verl, 21. Oktober 2011

620 € für die Verler Tafel

Sigrid Brandner (SPD) und die Sprecherinnen der Gütersloher Tafel in Verl, Ingrid Schlecht, Christel Badura und Elisabeth Pauli. Zur SPD-Delegation gehörten auch (hinten, v.l.) Udo Fuchs, Volker Manthei und Ortsverbandschef Lothar Kletzin.
Verl (ebbe). Seit fünf Jahren gibt es im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde eine Ausgabestelle der „Gütersloher Tafel“ Gütersloh. Zweimal pro Woche erhalten Bedürftige hier vom „Tafel-Team“ um Ingrid Schlecht einen Warenkorb mit Lebensmitteln. Diese Initiative hat die SPD Verl jetzt mit einer Spende in Höhe von 620 Euro bedacht. Lothar Kletzin, Vorsitzender des Ortsvereins der Sozialdemokraten: „Wir heißen sozial und sind auch sozial.“

So organisieren die SPDler regelmäßig zur Kirmes „Verler Leben“ besondere Aktionen. Waren es vor mehr als 30 Jahren die von den Verler Originalen Luzia und Hermann Thiesbrummel initiierten Verlosungen, so sind es heute die Erlöse aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie aus der Saftbar, die karitativen Zwecken zufließen.

„Und das ganz bewusst Verler Initiativen, Organisationen und Vereinen“, wie Udo Fuchs betont. Über die Jahre seien so rund 82.500 Euro zusammengekommen und überreicht worden, rechnet er vor.

Gemeinsam mit Lothar Kletzin, Sigrid Brandner und Volker Manthei freute Fuchs sich, dass der Spendenbetrag gerade Kindern zugute kommen soll. „Am 5. November bieten wir hier im Gemeindehaus von 10 bis 12 Uhr ein gemeinsames Frühstück für bedürftige Kinder an“, verrät Ingrid Schlecht, Sprecherin der Gütersloher Tafel in Verl. „Die Einladungen dazu sind schon `raus.“

Derzeit versorgt die „Gütersloher Tafel“ in Verl 284 bedürftige Menschen aus 80 Familien, darunter vier ausländische Familien. Rechne man ungefähr ebenso viele Menschen hinzu, die seitens des Mobilen Warenkorbs des Caritas in Verl und Sürenheide betreut werden, sei es schon eine erstaunlich hohe Zahl von Menschen, die „im vermeintlichen reichen Verl“ (Ingrid Schlecht) als arm gelten, staunten die heimischen SPDler. Die Dunkelziffer - jene Menschen also, die sich schämten, die Leistungen von Tafel und Warenkorb in Anspruch zu nehmen - noch nicht einmal mitgerechnet.

„Umso erfreulicher, dass wir hier helfen“ können, betonte Lothar Kletzin. Teile der Spende sollen zudem in eine Weihnachtsfeier für Kinder sowie in die monatlich stattfindenden Kochnachmittage fließen, erklärte Ingrid Schlecht, die gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Christel Badura und Elisabeth Pauli von herzen Dank sagte für die Zuwendung der SPD.

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